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06.03.2010
IniT AG spendet 5.000 Euro
Wer sich an eine Kletterwand wagt, der will meistens hoch hinaus – ganz nach oben am besten. Ehrgeiz, Mut und Zielstrebigkeit sind Attribute die Kletterbegeisterte auszeichnen. Dass diese Eigenschaften auch für Menschen mit Behinderung einen Stellenwert haben ist den Karlsruhern spätestens seit den Special Olympics 2008 gegenwärtig. Jeder der gehandicapten Teilnehmer wollte nur Eines: sein Bestes geben.
Dies wird nun auch beim Klettern bald möglich sein. Wir planen derzeit gemeinsam mit dem Alpenverein Karlsruhe die Installation einer stufenlos absenkbaren Kletterwand im Kletterzentrum „The Art of Climbing“ beim Fächerbad in der Waldstadt. Damit dies schon bald in die Tat umgesetzt werden kann, spendete nun die Karlsruher Init AG die stattliche Summe von 5.000 Euro. „Dieses Projekt passt zu unserem Unternehmen“, so Dr. Gottfried Greschner, Geschäftsführer des Unternehmens, der betont, dass man sich zum einen seiner sozialen Verantwortung sehr bewusst sei und Zielstrebigkeit die Grundlage jeden Erfolgs ist.

Als einer der weltweit führenden Anbieter auf dem Gebiet der Telematik- und elektronischen Zahlungssysteme für Busse und Bahnen unterstützt INIT die Verkehrsbetriebe dabei, den Öffentlichen Personenverkehr attraktiver, schneller, pünktlicher und effizienter zu gestalten.
Ziel der Kletterwand ist es, auch Menschen mit einer Behinderung die Chance zu geben den Klettersport aktiv zu erleben – jeder nach seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten. Die Wand wird bis zu einem Winkel von ca. 30 Grad gegen den Boden absenkbar sein. Dies fördert Motorik und nicht zuletzt das Selbstvertrauen von Menschen mit Behinderung. Geplant ist sowohl eine feste Gruppe die sich regelmäßig unter fachkundiger Anleitung treffen soll, aber auch offene Angebote werden nach der Fertigstellung möglich sein. So können beispielsweise therapeutische Fachkräfte die Wand nutzen. „Mit diesem Projekt realisieren wir die erste Wand dieser Art in einer öffentlichen Kletterhalle hier in der Region“, freut sich Carsten de la Porte, Geschäftsführer der Humanitären Botschaft. Wichtig sei dabei einmal mehr, dass man damit nicht in einer Einrichtung kleben bleibt, sondern hier wirklich wieder ein inklusives Angebot für Menschen mit Behinderung in der Öffentlichkeit seine Umsetzung findet.
Die 1. Vorsitzende des Vereins Roswitha Henkel sieht die Arbeit des Vereins denn auch bestätigt mit diesem erneuten Modellprojekt, „weil es uns immer ein Anliegen ist, die Öffentlichkeit für das Thema Teilhabe und Integration zu sensibilisieren“. (dlp)
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